Wenn Kinder nicht mehr in die Schule gehen – Wege aus der Ohnmacht

09/11/2025

Manchmal beginnt es ganz harmlos: Ein Kind fehlt ein paar Tage in der Schule, ist «nicht ganz fit», hat «Bauchweh» oder «mag einfach nicht». Doch aus einzelnen Fehltagen kann rasch ein Muster werden – und aus dem Muster eine belastende Krise. Wenn Kinder und Jugendliche über längere Zeit nicht mehr zur Schule gehen, sind Eltern, Lehrpersonen und Fachpersonen gleichermassen gefordert. Es ist ein Thema, das emotional belastet, Ängste weckt, oft mit Hilflosigkeit einhergeht und bisweilen sogar in gegenseitigen Schuldzuweisungen endet.

Der Kanton Uri hat deshalb einen Leitfaden zum Umgang mit Schulabsentismus entwickelt – eine Orientierungshilfe für Schulen, Familien und Fachstellen. Er zeigt, wie man früh erkennt, dass etwas nicht stimmt, was hilft – und was gar nicht – und warum die Zusammenarbeit der Schlüssel zur Lösung ist.

Der Leitfaden ist in interdisziplinärer Zusammenarbeit unter Anleitung des Schulpsychologischen Dienstes Uri mit folgenden Fachdisziplinen entstanden: Verband der Schulleitenden (VSL Uri), Schulsozialarbeit Uri, der Kinder- und Jugendpsychiatrie Triaplus, der Kinderärzte und -ärztinnen Uri, Amt für Volksschulen und Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB Uri).

Auf der Seite Schulabsentismus finden Sie neben dem Leitfaden , einen Podcast «Leitfaden Uri – Was Lehrpersonen wissen müssen» (bei dieser Audiodatei handelt es sich um einen KI generierten Inhalt) sowie ein Präsentationsvideo «Schulabsentismus – Das wichtigste in Kürze für Lehrpersonen» und weitere interessante Dokumente.

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an anuar.keller@ur.ch, Vorsteherin Amt für Beratungsdienste Kanton Uri, Abteilungsleiterin Schulpsychologischer Dienst / Fachstelle Kindesschutz.

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